offene Küche im Altbau trifft Materialkontrast
Eine offene Küche im Stuttgarter Altbau, geplant in Zusammenarbeit mit Innenarchitekt Holger Schalk.
Die räumlichen Gegebenheiten stellten hohe Anforderungen an die Planung und Fertigung: ein verwinkelter Grundriss, unregelmäßige Wände und eine enge Nische erforderten millimetergenaue Anpassungen. Der offene Übergang zum Wohnbereich und die Nische wurden gestalterisch integriert, ohne die Eigenständigkeit der Küche zu verlieren.
Die Hochschrankfronten aus Fenix in einem ruhigen Grünton wurden mit dunkel gebeiztem Eichenfunier der Unterschränke kombiniert. Die Maserung bleibt nach naturmatter Lackierung bewusst spürbar und bringt Struktur in den Raum. Im Inneren kommen Schubladensysteme von Blum (Legrabox) sowie fingergezinkte Schubkästen aus massiver Eiche im Hochschrank zum Einsatz.
Die massive Edelstahlarbeitsplatte mit fugenlos integriertem Spülbecken unterstreicht die gestalterische Konsequenz und verbindet Materialität und Funktion zu einer durchgehenden Lösung.
Ein gestalterisches Highlight bilden die Hängeschränke mit feinen Aluminiumrahmen und Riffelglas von Madras. Eine innenliegende Folie verstärkt die Tiefenwirkung und erzeugt ein faszinierendes Farbspiel.
Die Küche verbindet mutiges Design mit handwerklicher Präzision und hochwertigen Materialien. Es entsteht eine einzigartige Atmosphäre zwischen Altbaucharme und moderner Sichtweise.
Innenarchitektur: Holger Schalk
Location: private Wohnimmobilie in Stuttgart
Bilder: Karin Rebstock









